Rezept: Himbeerlikör selber machen

Es ist vollbracht… Endlich… =) Ein Projekt, von welchem ich schon monatelang immer wieder gesprochen habe, und nun endlich fertig habe… =) Ich habe einen Himbeerlikör selber gemacht…. *juhu* 

selbstgemachter Himbeerlikör in einer Flasche

Kurz einige Worte dazu, warum Himbeerlikör… Ich liebe gemütliche Nachtessen mit / bei Freunden. Das kommt bei uns öfter mal vor dass wir entweder Freunde bei uns eingeladen haben oder dass wir bei Freunden eingeladen sind. Und da wird auf Seiten der Männer sehr gerne „geschnäpselt“. Nach dem Essen wird immer Schnaps aufgetischt – aber dem kann ich gar nichts ab. Das finde ich etwas schreckliches… Darum wollte ich schon lang eine Alternative für uns Frauen organisieren… Und weil ich Himbeeren einfach liebe (die können alles… :D) war recht schnell klar, dass ich mal einen Himbeerlikör ausprobieren will. Aber wie es halt so geht – die Zeit die rennt manchmal sehr schnell… =) Nun ist’s aber endlich geschafft, und ich habe selber einen Himbeerlikör gemacht.

Rezepte dazu gibt es tonnenweise im Internet – also hab ich mal so ein Gemisch aus verschiedenen gemacht, die ich gefunden habe 😉

Rezept Himbeerlikör

Einen Likör selber herzustellen ist ganz einfach – ihr braucht einfach ein wenig Geduld bis das Ganze „gereift“ ist.

Ihr braucht:

  • 500g Himbeeren (frische oder gefrorene)
  • 400g Zucker (mit dieser Menge wird der Himbeerlikör recht süss – etwas weniger geht auch ohne Problem)
  • 7 dl Wodka
  • 1 Vanilleschote

Die Vanilleschote schlitzt ihr auf, damit sich der Geschmack gut entfalten kann. (Auf dem Bild seht ihr am Glas so schwarze Punkte – das ist vom Vanille.) Die Vanilleschote könnt ihr natürlich auch weglassen, aber ich finde, das gibt dem Likör noch so das gewisse Etwas.

Diese Menge passt super in ein 1.5-Liter Einmachglas. Dort füllt ihr alle Zutaten rein, schüttelt die Flasche und lasst den Likör ziehen. Mindestens 4, besser noch 6 Wochen braucht der Likör, bis er gut ist. In dieser Zeit solltet ihr immer mal wieder das Glas schütteln, damit sich der Zucker auch gut auflöst.

Himbeeren einlegen für selbstgemachten Himbeerlikör

Als ich im Internet gesucht habe, wo man so einen Likör am besten ziehen lässt, habe ich so ziemlich alle Varianten gefunden… Nun denn – ausprobieren =). Mein Likör stand jetzt während 6 Wochen im Kleiderschrank. Dort ist es schön Dunkel, nicht zu kalt – und er stand mir nicht im Weg. Perfekter Ort also. =)

Sobald der Likör die „Ziehzeit“ überstanden hat, könnt ihr ihn abseihen. Ich habe dazu ein „Wäschesäckchen“ gebraucht. Die Masse aus dem Einmachglas über einem grossen Gefäss (einer Pfanne z.B.) in den Wäschesack reingiessen. So kommt die Flüssigkeit durch und die Himbeeren bleiben im Wäschesack. Die Himbeeren habe ich dann noch gut ausgedrückt, damit auch möglichst alle Flüssigkeit und auch der Geschmack so gut wie möglich mit in den Likör kommt. (Gibt eine nicht so appetitlich aussehende Masse ;-)) Durch das Ausdrücken wird der Himbeerlikör aber auch nicht ganz so klar. Für mich soll das so sein – wer aber lieber einen klaren Himbeerlikör mag, der sollte das mit dem Ausdrücken der Himbeeren besser sein lassen. =)

Himbeerlikör selbermachen mit eingelegten Himbeeren

Alternativ zu einem Wäschesack könnt ihr natürlich auch ein Küchentuch benützen zum abseihen. Oder ein Sieb sollte eigentlich auch gehen. Wichtig ist einfach, dass „nur“ die Flüssigkeit durchgeht.

Mit einem Trichter habe ich den fertigen Himbeerlikör in eine Flasche abgefüllt. Aus dieser grossen Flasche fülle ich jetzt immer mal wieder ein kleines Fläschchen ab, welches ich dann verschenke. Die werden dann einfach noch schön angeschrieben – und schon habt ihr ein kleines Mitbringsel aus der Küche.

Geniessen könnt ihr den Likör einerseits pur – oder natürlich mit etwas Mischen. (Orangensaft oder Sekt zum Beispiel) Wenn ihr ihn im Kühlschrank aufbewahrt ist er noch etwas besser – Genuss pur. =)

Porträt Foto

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