Hi, Debby, vielen Dank übrigens für die Möglichkeit hier ein bisschen was über mich erzählen zu dürfen. 🙂
Ich heiße Christin, bin 27 Jahre und arbeite Teilzeit noch als Social Media Managerin. Ich schreibe noch, weil ich dabei bin von meiner Leidenschaft, kreativ zu sein, hauptberuflich Leben zu können.
Wie bist du zum Lettering gekommen?
Seitdem ich denken kann, habe ich schon immer ganz viel gemalt und war kreativ. Zum Lettering bin ich dann über Zitate gekommen. Ich habe eine Angststörung und im Heilungsprozess hatte ich mir ein Buch zugelegt, in das ich inspirierende Zitate geschrieben habe, über die ich so gestolpert bin online oder in Büchern. Dabei hatte ich dann festgestellt, dass viele Zitate auf Instagram und Pinterest gelettert wurden.
Im gleichen Zuge bin ich dann auch über Frau Hölle und die deutsche Lettering Community gestoßen. Da war‘s dann um mich geschehen. 😉 Vielen Dank an alle an dieser Stelle. 😀
Was gefällt dir / fasziniert dich so sehr am kreativen Schreiben?
Am kreativen Schreiben gefällt mir, dass ich mich dabei sehr gut entspannen kann. Meine Angststörung ist so gut wie weg. Wenn ich aber wieder merke, dass ich mich gestresster fühle, dann greife ich einfach meine Pinsel oder Stifte, such‘ motivierende Zitate oder Affirmationen raus und letter‘ einfach drauf los. Die Kombination aus positiven Worten und dem kreativen Schreiben macht meinen Kopf wieder wunderbar frei.

Woher holst du dir die Ideen zum Lettern?
Ganz vorn dabei natürlich Instagram, Pinterest und YouTube. Manchmal schmökere ich aber auch durch alte Bastelbücher in der Bibliothek, um Altes mit Neuem zu verbinden.
Wie gehst du vor bei einem Lettering?
Meist sammle ich erst ein paar Zitate und probiere dann verschiedene Lettering-Techniken aus und schaue, welche am besten zu welchem Zitat passt. Beeindruckt bin ich aber auch von den ganzen Lettering-Challenges, da habe ich meist zu viele Ideen und bin dann traurig, dass ich es nicht schaffe, alle umzusetzen.

Welche „Technik“ bevorzugst du?
Die Technik, die ich am häufigsten gebrauche ist Lettering mit dem Pentel Touch Sign Pen, weil ich damit einfach überall lettern kann: Am Schreibtisch, auf der Couch, im Bett, in der Bahn und und und.
Am liebsten mag ich allerdings Brushlettering mit dem Pinsel. Letterings bekommen dadurch einen rustikaleren Look und die Farben sind meist dezenter und verwaschener.
Meine 3. Lieblingstechnik ist die moderne Kalligraphie mit Feder, da fühle ich mich wie in einem Roman von Jane Austen.

Mit welchem Material letterst du am liebsten? (Stift, Papier, …)
Wie gesagt Brushlettering mit dem Pinsel bzw. mit einem Watertank Bushpen. (zb. Pentel Aquash) finde ich am besten. Dafür brauche ich dann auch stabiles Papier, weil die Farbe oft sehr wasserhaltig ist und das Papier sich sonst wellt. Da benutze ich aber kein spezielles – Normales Aquarellpapier oder stabiler Zeichenkarton.
Für Pinselstifte wie die Pentel Touch Sign Pens oder Fineliner nutze ich super glattes 100 – 200g/qm Kopierpapier. Das wiederum ist nicht so gut geeignet für Brushlettering mit Aquarellfarbe.
Was ist deiner Meinung nach das Wichtigste, damit ein Lettering schön aussieht?
Besonders beim Brushlettering finde ich es wichtig einen deutlichen Unterschied zwischen den dünnen Zug-Linien und den dicken Druck-Linien zu haben. Dafür musst ich jedenfalls gaaaanz lange üben. 😉

Welche Tipps & Tricks helfen dir am Meisten?
Durch das sogenannte Bounce-Lettering bekommen die Letterings einen modernen Look. Wenn ich mal wieder unzufrieden bin mit meinem Lettering, dann zwinge ich mich einfach dazu, ein bisschen mehr zu „bouncen“ und dann sieht es irgendwie gleich besser aus.
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